
Schnelle Anlagen-Optimierung ohne SPS-Anpassung
Mit unserem AWN LINK ergänzen wir SPS-Steuerungen um genau die Funktionen, die im Betrieb wirklich fehlen - schnell umsetzbar, flexibel anpassbar und praxisnah.
Wenn Probleme im Betrieb auftauchen, zählt Geschwindigkeit.
SPS-Programmänderungen sind in Bestandsanlagen oft langsam, teuer oder scheitern an fehlenden Ressourcen. Unsere Lösung greift gezielt auf die SPS zu und übernimmt zusätzliche Logik – ohne das SPS-Programm zu ändern.
Typische Anwendungen

Zusatzregelung
Wenn im Betrieb eine zusätzliche Regelung fehlt (z. B. für Heizung, Temperatur, Druck, Durchfluss), setzen wir diese als Zusatzlogik um – ohne das SPS-Programm zu ändern. So lassen sich Regelkreise schnell nachrüsten und sauber an die Praxis anpassen.

Optimierungslogik
Wir ergänzen Logiken, die die Anlage stabiler und effizienter fahren lassen: bessere Betriebsartenumschaltung, sinnvollere Prioritäten, automatisierte Abläufe oder Grenzwert-Strategien. Ziel ist meist: weniger Stillstand, ruhigerer Betrieb, bessere Performance.

Parameter automatisiert verändern
Wir automatisieren das Setzen und Nachführen von Parametern: abhängig von Betriebszustand, Last, Temperatur oder Zeit. Damit werden wiederkehrende Handgriffe reduziert, Fehler vermieden und die Anlage läuft reproduzierbarer – ohne dass jemand ständig nachstellen muss.

Praxisprobleme beheben
Viele Themen entstehen erst im Alltag: Ventile „fahren komisch“, Abläufe hängen, Zustände sind unlogisch oder es fehlt eine kleine Zusatzfunktion. Genau solche „Betriebsbaustellen“ lösen wir pragmatisch – schnell, nachvollziehbar und direkt am realen Prozess orientiert.
Technik-Überblick
So arbeitet das System:
- Zusatzregelung im Kundennetzwerk: Das Gerät wird per LAN ins vorhandene Netzwerk eingebunden.
- Gezielte Eingriffe: Lesen/Schreiben von DBs, Merkern und Parametern – genau passend zur Aufgabe.
- Zusatzlogik im Hintergrund: Erweiterungen (z. B. Regelung/Parameterlogik/Alarmierung) laufen auf dem Gerät, ohne das SPS-Programm anzufassen.
Ausfallsicherheit & Abgrenzung
- Keine SPS-Programmänderung: Die SPS bleibt im Originalzustand, die Zusatzfunktion kommt „on top“.
- Kein Safety-Eingriff: Not-Aus und Schutzfunktionen werden nicht verändert.
- Fail-Safe im Betrieb: Fällt die Zusatzregelung aus, läuft die Anlage grundsätzlich weiter.
- Klare Projektgrenzen: No-Go-Bereiche werden vorab abgestimmt (Safety grundsätzlich ausgeschlossen).
Schnittstellen & Datenzugriff
- Lokal statt Cloud: Standardmäßig keine Übertragung nach außen – Kommunikation bleibt im lokalen Netz.
- Nur notwendige Variablen: Zugriff auf definierte Signale/Parameter, passend zur gewünschten Funktion.
- Erweiterbar nach Bedarf: Alarmierung/Reporting/Logging können optional ergänzt werden.
- IT-kompatibel planbar: Einbindung ins bestehende LAN nach Kundenstruktur möglich.
Inbetriebnahme & Anpassbarkeit
- Vorkonfiguriertes Gerät: Zusatzregelung kommt im Gehäuse mit der passenden Software.
- Schnelle Umsetzung: Änderungen/Erweiterungen sind deutlich schneller als klassische SPS-Anpassungen.
- Spätere Anpassungen möglich: Funktionswünsche können auch nachträglich schnell ergänzt werden, ohne SPS-Programmänderung.
Projektablauf
1) Anfrage – Kurzbeschreibung von Problem/Ziel
2) Machbarkeitscheck – technische Einschätzung + grobe Preisschätzung
3) Daten & Zugriff – SPS-Typ, Variablen, Netzwerkzugang klären
4) Umsetzung & Test – Entwicklung der Zusatzlogik + Vorabtest
5) Inbetriebnahme – Einbindung vor Ort/remote, Feintuning, Übergabe (Doku + Einweisung)
